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8 + 1 Tage Dublin

CityguideDublin Reisen

1.1.2012 – 9.1.2012

Dublin Tag 1: Airport. Wind. Mit Deutschen das Taxi geteilt. Vorne Rechts eingestiegen – der Klassiker. Clubsandwich gegessen, Templebar-District. Live-Musik, Tourieprogramm. Lieber Heineken als Guinness getrunken. Beides unbezahlbar. Irland ist teuer, sehr teuer – werde aufs Geld achten müssen. Wind. Suppe aus einem Leib Brot gelöffelt, mich wie ein Hobbit gefühlt – herrlich. Taschen wurden schwer – Augenlieder auch. Wodka Bull – Zehn Euro. Rikshafahrt zur U-Bahn. Apartment Number 17. Stillorgan. Eingeschlafen.

Dublin Tag 2: Aufgewacht. Kippe und Redbull. In die Stadt um eine Prepaidkarte zu kaufen dann merken das man Simlock hat. Free-WiFi im Starbucks. Nun gelten dreiundzwanzig Prozent Mehrwertsteuer. Wucher. Weihnachtsdekoration wird abgehangen. Liebe die bunt lackierten Fassaden und Haustüren. Lila Apotheke, grüne Post. Saint Stephens Green Park. Johannes versus Sturm – Mütze gekauft. Grogans – erster Pub ohne Touristen, keine Musik. An der Wand hängt Whistler’s Mother Teppichboden. Geruch von Suppe. Einheimische. Wochenticket besorgt. Regen. Vorgenommen morgen das zu Meer sehen. Eingeschlafen.

Dublin Tag 3: Aufgewacht. Regen. Branflakes. U-Bahn. Zeit zum fotografieren. Fish and Chips – endlich. Galle versus Bratfett. Nach Brides Glen gefahren. Endstation. Rezession traf kritisch. Geisterstadt. Doppeldecker-Bus: oben gesessen – mich wie ein kleiner Junge gefreut. Dun Laoghaire – Hafen. Das Meer. Salzwasser und Wind in der Fresse – lebendig gefühlt. Pub. Wärme. Seltsamste Pizza meines Lebens bestellt: “Blue Cheese Sauce, sliced Irish Pork Sausages, Chilli Beef, Crispy Bacon and Cheddar Cheese” – Pizza Dublino. Futurama. Eingeschlafen.

Dublin Tag 4: Aufgewacht. Vierter Tag ohne Rasur. Boiler sprang nicht an – kalt geduscht. Sturmwarnung. Angezogen wie ein Eskimo. Iren rennen rum als wär’s Sommer. Hot Chocolate. Guiness Storehouse – nicht so sehenswert wie es angepriesen wird. Gravity Bar. Bier und die beste Aussicht auf Dublin genossen. Döner sechs Euro! Mezz – Rockbar Oasis, The Offspring, danach Livemusik. Apartment. Gute Nacht Dublin – Gute Nacht Johannes.

Dublin Tag 5: Aufwachen. National Library – Reading Room, so cool. National Gallery, Collected Masterpieces: Rembrandt, Monet, van Gogh – Gähn. Danach Kunst aus Irland. Jack B. Yeats – gefällt mir. Yogism Frozen Yogurt. Apartment. Für Winny deutsch gekocht. Irland kennt keine Mezzo-Mix. Irland kennt auch keine Rouladen – mit Steak improvisiert, hat keinen Unterschied gemacht. Red Cabbage and Potatoes. Irish Stout aus der Dose. Eingeschlafen.

Dublin Tag 6: Aufgewacht. Petit Café – verdammt nochmal die besten Sandwiches in Dublin. Luas – Red Line, komplette Linie durchgefahren, fuhr am Knast vorbei. Ha’penny Bridge. Den Blick über die Liffey schweifen lassen. Tour auf’s Land gebucht. Tour bezahlt. Whiskey vom Aldi. Mark und Romina getroffen. Pub. Illegal Alkohol in der Öffentlichkeit Getrunken – Badboys, Leben am Limit. Copper Face Jacks – einer der wenigen Nachtclubs die bis nach drei Uhr geöffnet haben. Nachtsperre. Taxi. Wecker gestellt.

Dublin Tag 7: Kater. Tour verschlafen. Mit der Bahn, dort “Dart” genannt nach Howth. Fischerdorf. Seafood bei Octopussys. Frisch gefangener Fisch, geräuchert und dann (was sonst) frittiert – göttlich. Den “letzten” Abend im Grogans – einfach der beste Pub – ausgeklungen.

Dublin Tag 8: Aufgewacht. Shuttlebus verpasst. Airport. Flieger verpasst. %!$#. Neues Ticket gekauft. Danke Aer Lingus. Tag im Arsch.

Dublin Tag 8 + 1: Aufgewacht. Airport – zweiter Versuch. Sonne. Stuttgart.

An dieser Stelle nochmal großen Dank an Winny für den Schlafplatz und die schöne Woche!

Johannes
Ein Beitrag von Johannes

Johannes Eich (28) Art Director und Publizist. Steht auf Hotdogs und Altbau. Internetsüchtig im fortgeschrittenen Stadium. Wischt sich mit Hipstern den Arsch ab. Ist selbst einer.

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3 Comments
  • Anna Bürger sagt...

    Ich fliege nächsten Monat nach Dublin und bin echt froh, dass ich diese kleine Schatzkiste hier gefunden habe. Tag 5 für die notwendige Dosis Kultur ist ebenso ein Muss für mich wie das wenn auch hier nicht in den höchsten Tönen gelobte “Guinnes Storehouse”. Die Gravity Bar werde ich mir auch mal ansehen. Ein mal – denn öfter ist wohl aufgrund der von mir nicht erwarteten Exorbitanz der Preise wohl nicht drin.

    Ein großes Dankeschön an den Verfasser!

    • Johannes sagt...

      freut mich sehr :) lass dich von den preisen nicht abschrecken und genieß deine zeit in dublin. es lohnt sich sehr – und ich werde auf jeden fall noch einmal hinfliegen. wann bist du denn in dublin? wenn du glück hast am 17. märz: saint patricks day ;)

      wenn du noch fragen hast kannst du mir ja eine e-mail schreiben.

  • Michael sagt...

    Dublin kanns halt !