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Clubs am Morgen danach

Fotografie

Bei der wunderschönen Fotoserie Am Morgen danach, der beiden Hamburger Fotografen André Giesermann und Daniel Schulz, muss ich sofort an The room of those who care denken und an weitere schlechte Witze mit leeren Räumen.

Woran ich aber auch denke, ist dieses bestimmte Gefühl. Dieser Gefühlmix aus “Scheiße, Party vorbei” und “Wessen Kotze ist das?” – sofern man zu solchen Gedanken noch fähig war. Wenn die Deckenbeleuchtungen angehen, der klebrige Schweiß am Körper kühlt, die Musik verstummt oder durch ekelhafte Rauswurf-Mukke ersetzt wird. Und jedem dem es auch nur annähernd ähnlich erging, wird dieses Fotoprojekt der beiden Studenten zu schätzen wissen.

Mehr Infos und Bilder gibts bei der Zeit, die hat die beiden Fotografen im Interview.

Clubs am Morgen danach

Es riecht nach Alkohol und Schweiß. Und es gibt diesen eigenartigen Schmalz auf dem Boden. Ein Club lebt auch von diesen Spuren. Die bilden eine Art zweite Haut.
Giesemann und Schulz

via welikethat | Zeit.de

Johannes
Ein Beitrag von Johannes

Johannes Eich (28) Art Director und Publizist. Steht auf Hotdogs und Altbau. Internetsüchtig im fortgeschrittenen Stadium. Wischt sich mit Hipstern den Arsch ab. Ist selbst einer.

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