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Child Fighters of Thailand

Fotografie

Die Hamburger Fotografin Sandra Hoyn stieß 2011 im Thailand-Urlaub, in der Nähe von Bangkok, auf ein Muay-Thai-Turnier. Bekannt als The Art of Eight Limbs, ist der Kampfsport besonders für seinen Vollkontakt berühmt, der fast jedes Körperteil beim Kampf einschließt. Alles Prima, wäre da nicht ein kleiner Haken gewesen. Die Kämpfer waren gerade einmal 6 Jahre alt.

Ihre Serie Die Kampfkinder dokumentiert unglaublich lebendig. Blut, Schweiß und Tränen. Boxen für einen Hungerlohn. Mehr Fotos und Hintergrundinformationen findest du auf ihrer Website.

Muay Thai, der Nationalsport Thailands, zählt zu den härtesten Kampfsportarten der Welt. Vielen Menschen sichert er den Lebensunterhalt, deshalb gehören Kinderkämpfe für Touristen und wettende Einheimische in den Stadien Thailands zum Alltag. Ein Mindestalter für die Kämpfer gibt es nicht. Für einen Hungerlohn gehen sie zwei- bis dreimal im Monat mit Boxkämpfen an ihre physischen und psychischen Grenzen. Die wenigsten schaffen es, ein begehrtes Boxidol zu werden und als Profi viel Geld zu verdienen. Mit 25 Jahren ist die Karriere meistens beendet. – Sandra Hoyn

via slate.com

Johannes
Ein Beitrag von Johannes

Johannes Eich (27) Art Director und Publizist. Steht auf Gin und Altbau. Internetsüchtig im fortgeschrittenen Stadium. Wischt sich mit Hipstern den Arsch ab. Ist selbst einer.

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