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DMIG Designpreis

Design/Art

Eines der edelsten und bekanntesten deutschen Online-Magazine Design made in Germany bietet dir nun nicht mehr nur die Möglichkeit für frische Inspiration sondern auch selbst ein Bestandteil des DMIG zu werden. Mit dem DMIG-Award geben sie talentierten Designer die Chance einen Platz im Archiv der schönsten deutschen Werke einzunehmen.

Wenn du nicht aus der Medienbranche kommst, muss ich dich kurz aufklären. Designpreise sind Trophäen, die sich Agenturen gerne auf alle ihre Werbemittel tackern. Völlig verständlich – würden wir ja auch nicht anders machen. Der Unterschied zur klassischen Jagd ist nur, dass man nicht gezielt ein Tier erlegt, sondern mit dem Maschinengewehr auf ein großes Stück Wald ballert und hofft, dass irgendetwas getroffen wird. Soll heißen, du kaufst dich als Agentur bei 20 Wettbewerben ein und gewinnst dann 2-3 Auszeichnungen.

DMIG geht die Sache zum Glück anders an und verhängt weder eine Teilnahmegebühr noch ein Zeitlimit um mitzumachen. Du kannst also ganz stressfrei deine Arbeit einreichen und auf einen Platz in der Hall of Fame des Online-Magazins hoffen.

Aber freue dich jetzt nicht zu früh. Design made in Germany wäre nicht so bekannt, wenn Sie jeden vorstellen oder prämieren würden. Nur wenn alle Kuratoren das Design für besonders gelungen erachten, wirst du in den deutschen Design-Olymp aufgenommen.

Pierre
Ein Beitrag von Pierre

Digital Native und Querdenker. Großgezogen von Sega Megadrive und David Hasselhoff sind seine Texte eine Mélange aus Halbwahrheiten und Inspiration für dein kreatives Dasein.

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One Comment
  • raul sagt...

    Genau das Gegenteil ist der Fall: gerade weil es kostenlos ist, wird bei diesem “Wettbewerb” wahllos eingereicht. Und sicher, einige Wettbewerbe sind teuer. Das verhindert aber erstens, dass Gestalter ohne die Qualität zu überprüfen einsenden und zweitens: schalte doch mal eine Anzeige in einer vergleichbaren Publikation oder trage Dich z.B. als Produkthersteller in ein Online-Firmenregister ein. Für die gleiche Reichweitenwirkung zahlst Du dafür locker einen 5-stelligen Betrag. Außerdem reichen die Jury-Mitglieder doch selber bei den teuren Wettbewerben ein.
    Zudem ist der “Wettbewerb” vollkommen intransparent. Auf der Internetseite stehen überhaupt keine Informationen zu dieser Initiative.
    Also, Wörter wie Deine höre ich immer von Leuten, die noch nie was gewonnen haben oder denken, sie hätten keine Kohle dafür. Und am Ende des Jahres sind sie überrascht, dass ihr Geld trotzdem weggeht, nämlich an das Finanzamt.