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Rail Nation – Das Eisenbahn Browsergame

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Schmeiß mehr Koks in den Tender und volle Fahrt vorraus, die Weichen stehen auf Zocken. Wer als Kind mit Spielzeugeisenbahnen gespielt, und später dann auf diese ganzen Tycoons, Aufbau- und Wirtschaftssimulationen am Rechner stand, wird in Rail Nation viel Zeit verbringen. Also wenn dir deine Freizeit lieb ist, solltest du den Artikel überspringen. Unsere Wertung: Wenn man sich erst einmal durch die vielen Menüs gekämpft hat, herscht Suchtgefahr.

Nach der Registrierung und Aktivierung per E-Mail startest du – sobald du dir einen Alter-Ego definiert hast – mit einem kleinen Bahnhof und einer nostalgischen Lokomotive in einem beschaulichen Dorf. Hier beginnt deine “Karriere” als Eisenbahnmogul. Rail Nation spielt über mehrere Epochen (genau genommen sind es sechs Epochen). Das heißt, du bekommst die Entwicklung verschiedener Eisenbahnen zu Gesicht und erlebst deren technologischen Fortschritt. Lokomotiven und Strecken können gebaut, Fahrpläne entworfen, Forschungen getätigt, und vieles Weiteres erledigt werden. Die Liste an Nebentätigkeiten und Aufgaben ist schier endlos. Etwas schade ist, dass die visuelle Umsetzung hier etwas auf der Strecke geblieben ist. Falls du erwartest hier ein kleines Miniland an Modellzügen zu bekommen, hast du dich leider geschnitten. Vieles wird der Fantasie überlassen, oder nur dürftig animiert. Auch auf der großen Weltkarte herrscht mehr oder weniger Leere.

Ganz interessant aber, im Blog des Eisenbahn-Browsergames railnation.de gibt es einen relativ großen Überblick in die Entstehung des Spiels. Von verworfenen Scribbles über verschiedenes Conceptart bishin zu Bugfixes oder zukünftigen Ideen bekommt man hier einen guten Einblick in die Arbeit und den Fortschritt der Entwickler.

Rail Nation – Das Eisenbahn Browsergame

In Kooperation mit Rail Nation

Hinweis
Johannes
Ein Beitrag von Johannes

Johannes Eich (28) Art Director und Publizist. Steht auf Hotdogs und Altbau. Internetsüchtig im fortgeschrittenen Stadium. Wischt sich mit Hipstern den Arsch ab. Ist selbst einer.

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