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Mode-Veganer kannst auch du werden

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Viele Menschen nehmen schon vor dem Wort vegan Reiß­aus, ohne sich jemals mit dem Thema beschäftigt zu haben. Den meisten Leuten ist auch nicht bewusst, dass Veganismus sich nicht nur auf die Ernährung, sondern sich auf die gesamte Lebensweise bezieht.

Wir haben das persönlich erst bei unserem Besuch im veganen Restaurant Coox & Candy realisiert, als wir die Inhaber interviewten und hinterfragten was für sie Veganer sein im Alltag bedeutet.

Veganer meiden jegliche Form von Tierprodukten oder Produkte, für die Tiere in Mitleidenschaft gezogen werden. Von Kosmetikartikeln bis zur Inneneinrichtung nimmt man seine Umwelt als Veganer deutlich ernster und man fragt sich wie man selbst im Verhältnis zu seiner Umwelt seht.

Vegane Ernährung

Aber muss man sich selbst ständig hinterfragen? Sind wir nicht Fleisch- und Pflanzenfresser oder sind wir darüber schon längst hinaus? Schließlich ist es deutlich einfacher das zu konsumieren, was günstiger ist oder auf was man gerade so Lust hat.

Auf der anderen Seite gab es vor allem im Bereich Mode ein großes Umdenken, was zum Beispiel das Tragen von Pelz angeht. Das zählt heute als komplettes No-Go und während man früher dafür bewundert wurde, wie schön der Pelz doch aussieht, legen vor allem bekannte Persönlichkeiten viel Wert darauf sich hier keinen gesellschaftlichen Fehltritt zu leisten.

Aber welche Materialien nutzen wir eigentlich und wie lauten die Alternativen? Im Vegan Fashion Guide des Defanzy Magazins werden die Stoffe sehr gut aufgeschlüsselt: Leder, Wolle, Seide, Daunen. Was früher schlicht nicht wegzudenken war, hat heute eine vegane Konkurrenz bekommen, die in den meisten Fällen deutlich besser für die Umwelt und ohne Blut vergießen funktioniert.

Vegane Schuhe

Acryl-Stoffe, Bambus, Hanf, Soja-Seide – die Liste lässt sich noch weiter fortführen. Wenn man an die Baumwolle denkt, sind solche Alternativstoffe im Prinzip weit verbreitet. Man muss eben nur darauf achten, was man sich kauft und was verarbeitet wurde. Etwas mehr Zeit nehmen beim Einkaufen, auch im Supermarkt.

Speziell wird es zum Beispiel bei Leder-Schuhen. Hier bietet zum Beispiel der Hersteller Opificio V, italienische vegane Schuhe in Top-Qualität. Marken wir Recolution legen nicht nur Wert darauf, das kein Tier zu schaden kommt, sondern achten auch darauf, dass die produzierenden Menschen gerecht behandelt werden.

Trotzdem: Wir finden es schwierig gleich einen kompletten Cut zu machen und in manchen Bereichen ist es fast unmöglich vegan einzukaufen. Aber wenn man schon einmal damit beginnt sein Bewusstsein zu schärfen und nicht immer direkt zu den billigsten und angesagtesten Produkten greift, dann kann man für viele andere Menschen ein Vorbild sein und stolz auf sich selbst.

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Pierre
Ein Beitrag von Pierre

Digital Native und Querdenker. Großgezogen von Sega Megadrive und David Hasselhoff sind seine Texte eine Mélange aus Halbwahrheiten und Inspiration für dein kreatives Dasein.

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