Published on // By Johannes

So findest Du das perfekte Longboard

Skaten Anzeige

Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und jeder fängt einmal “klein” an: Auch in der Longboarding-Szene ist das nicht anders. Wenn Du nach langer Zeit mal wieder auf ein Longboard steigen oder vielleicht gar noch nie mit einem solchen unterwegs warst, dann solltest Du vor dem Kauf Deines Longboards unbedingt zwei, drei Dinge beachten. Sonst wird’s schmerzhaft!

Achtung Anfänger: Jetzt wird’s persönlich…

Als Anfänger willst Du sicherlich eine Menge Aufregendes mit Deinem neuen Longboard erleben, richtig? Grund genug, ein paar persönliche Faktoren unter die Lupe zu nehmen. Keine Angst – Du musst keine intimen Details ausplaudern, sondern wichtig sind in dem Zusammenhang nur Deine Größe und Dein Körpergewicht. Je mehr Du auf die Waage bringst, desto dicker sollte auch das neue Longboard sein. Sechs bis acht Lagen sind dabei ideal. Außerdem solltest Du Dich für ein besonders langes Board entscheiden, wenn Du beispielsweise eine Körpergröße von 1,80 oder zwei Metern aufweist. Kleinere Persönlichkeiten hingegen sind mit einem kürzeren Longboard bestens beraten. Nicht zu vergessen: Deine Schuhgröße! Ein zu kleines Longboard bei großen Füßen kann den Spaß beim Pushing, Carving oder Downhill kräftig vergällen. Probiere daher am besten ein paar Boards aus, um das Teil zu finden, das am besten zu Dir passt. Lass’ Dich am besten von einem Fachmann beraten. Als Anfänger kann man schließlich nicht alles wissen.

Persönliche Faktoren beim Longboard-Kauf im Überblick

  • Größe
  • Gewicht
  • Schuhgröße

Die Frage aller Fragen…

Willst Du allen Ernstes ein neues Longboard? Dann solltest Du Dir zu allererst auch mal die Frage nach dem “Wo” und “Wie” stellen. Soll heißen: Wie beurteilst Du Dein fahrerisches Können? Sicherlich wirst Du als Anfänger wohl zunächst noch darauf erpicht sein, so wenig Stürze wie möglich zu “absolvieren” und Dir außerdem eine möglichst geringe Zahl an Schürfwunden, Kratzern, Prellungen und Co. zuzuziehen. Gehörst Du also noch in die Kategorie der “vorsichtigen” Fahrer, dann tust Du gut daran, Dich für ein eher kompaktes Board zu entscheiden. Denn das kannst Du zwischendurch, wenn Dir mal nicht nach Fahren oder Cruisen zu Mute ist, schnell mal unter den Arm klemmen und ein paar Schritte gehen. Boards wie diese lassen sich nämlich erfahrungsgemäß viel einfacher von A nach B tragen. Lange, schmale Boards hingegen sind ideal für alle, die das Anfänger-Stadium bereits überstanden haben und genau wissen, wohin die Reise geht. Im Übrigen ist entscheidend, wo Du in Zukunft zu fahren gedenkst.

Persönliche Bedürfnisse beim Longboard-Kauf im Überblick

  • Willst Du eher schnell oder langsam fahren?
  • Wie ist der Untergrund auf dem Du hauptsächlich fahren wirst?
  • Willst DU mit dem Longboard jeden Tag zur Arbeit oder zur Uni fahren oder es lieber in der Freizeit nutzen?

Vorsichtig oder sicher: Dein Fahrstil ist entscheidend

Auf breiten, asphaltierten Höfen oder Straßen sind schmale, kurze Longboards geeignet. Auch auf Feldwegen, wo Du hin und wieder mal mit verschmutzten Oberflächen oder mit Steinbelag rechnen musst, bietet sich diese Board-Variante an. Achte aber in letzterem Fall darauf, ein Longboard zu wählen, das über relativ weiche und vergleichsweise große Rollen verfügt, da Du so die vielen Steinchen so gut wie gar nicht bemerken wirst, während Du “durch die Lande cruist”.

Pushing: Hast Du erst einmal das Longboard ergattert, das am besten Deinen individuellen Anforderungen und Skills entspricht, dann kannst Du auch schon kräftig los pushen. Überhaupt spielt das richtige Pushing auch für Dich als Anfänger eine sehr wichtige Rolle, gibst Du Dir damit doch bei Deinen Outdoor-Aktionen den richtigen Schwung. Ob es nun darum geht, kurze Strecken zu absolvieren oder lange Strecken zurückzulegen und dabei die Laufruhe zu genießen – ohne Pushing geht zunächst gar nichts.

Carving & Cruising: Sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene gibt es in der Regel nichts Schöneres, als mit dem Longboard durch die Straßen der Stadt zu cruisen und dabei einfach mal den Kopf freizubekommen. Kopfhörer auf, Schutzkleidung an – und auf geht’s auf die Piste. Darf’s hin und wieder auch mal die eine oder andere scharfe Kurve sein, die Dich zum richtigen Carving verführt? Dann leg’ Dich ins Zeug und freue Dich auf die Abenteuer, die Dich auf Deinem Weg mit dem neuen, extra coolen Longboard erwarten.

Auf dem Longboard auch als Anfänger immer das Ziel vor Augen

Beim Freeride im Freestyle unterwegs sein – Longboarding ist einfach unfassbar anders. Wer denkt denn da noch an das “gute, alte” Skateboard, wenn man doch mit dem Longboard viel leichter und komfortabler “auf den Rollen, die die Welt bedeuten”, unterwegs sein kann? Einfach einen ganz eigenen Style entwickeln und all die Moves einbauen, die man schon lange mal ausprobieren wollte. In Sachen Freestyle macht es einfach Laune, ab und an mal ein paar coole Tricks einzubauen und die Freunde in Staunen zu versetzen. Mit etwas Übung wird es Dir beim Freeriding schon bald gelingen, die neuen Drifts anzuwenden und dabei so, als hättest Du nie etwas anderes gemacht, gekonnte Abfahrten hinzulegen.

Apropos Style: Hast Du Lust, Deinen Freeride auch mal mit ein paar Dancing-Moves (so wie hier) zu kombinieren? Ein paar Wheelys, Carves, breit- oder engbeinig auf dem Longboard unterwegs sein, Drehungen, Slides und so weiter absolvieren, sodass Du garantiert so manchen neidischen Blick kassieren wirst. Du bist noch Anfänger? Dann gibt’s gleich noch mehr Gründe für Dich, am besten jetzt gleich auf’s Longboard zu steigen und mit dem Üben zu beginnen. Ist dann erst mal ein gewisses “Trainingsstadium” erreicht und Du Dich auch schon ein bisschen sicherer fühlst, kann die erste Downhill-Tour “in Angriff genommen” werden. Auf die Hügel – und auf geht’s bergab! Downhill lautet jetzt die Devise. Mit coolen Bewegungen und powerstarken Pushings wirst Du mit Sicherheit schon bald “der King of the Boards” sein. Bleib am Ball und lass Dich nicht unterkriegen. Ohne ein paar Kratzer oder Schürfwunden wirst Du sicherlich nicht davon kommen. Aber das lohnt sich. Genieße einfach Dein neues Hobby und lass Dich ja von niemandem abdrängen!

Du willst noch mehr über das Thema Longboard wissen? Dann schau doch mal auf der Website www.longboard-einsteiger.de vorbei. Hier erfährst Du, welches Longboard für dich geeignet ist und warum es erst ein Einsteiger Board und nicht gleich ein Teures sein muss.

Pushen und Bremsen: So funktionierts

Im folgenden Video erklärt der Skatedeluxe Longboard Teamrider Julian Fuchs und Sebastian Hertler Schritt für Schritt wie man richtig pusht und bremst.

Die passende Schutzkleidung

Ohne Schutzkleidung fahren Anfänger nicht wirklich gut. Stylische Schutzkleidung überzeugt übrigens nicht allein durch ihre beeindruckende Funktionalität und die bemerkenswerte Flexibilität, sondern auch mit Blick aufs Design kannst Du Dich rundum sehen lassen. Anfänger sollten dabei den Fokus möglichst auf einen robusten und gut gepolsterten Helm legen, dazu Ellenbogen-, Handgelenk- und Knieschoner. Je mehr auch diese “Accessoires” durch ihre Stabilität und Flexibilität überzeugen, desto besser. Sinnvoll ist es überdies, wenn der PVC-Anteil nicht unbedingt überwiegt. Mehr Schutz und Sicherheit bietet mehrschichtige Schutzkleidung, die in sich zudem ein höheres Bewegungspotenzial bietet. Probier’s einfach mal aus.

In Kooperation mit Longboard Einsteiger

Hinweis
Johannes
Ein Beitrag von Johannes

Johannes Eich (27) Art Director und Publizist. Steht auf Gin und Altbau. Internetsüchtig im fortgeschrittenen Stadium. Wischt sich mit Hipstern den Arsch ab. Ist selbst einer.

Weitere Beiträge von Johannes lesen