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Wer hat’s erfunden?

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Wer hat’s erfunden?

Veränderung ist gut. Hauptsache, alles bleibt wie es ist – ein Sprichwort, welches uns spontan zur Kultmarke Ricola einfällt. Das Original feiert Jubiläum und ist auch nach 75 Jahren unverändert gut. Seit 1940 mischt Ricola 13 wertvolle Kräuter für Bonbons nach dem gleichen Rezept.

Dabei kristallisieren sich für uns drei Themen heraus, über die wir sprechen wollen: Kindheit, Werbung und Kochen. Ja – richtig gehört – Kochen.

Ricola in der Kindheit

Die erste Erinnerung liegt weit zurück. Und bei jedem wird das sicher ähnlich gewesen sein, kaum kratzte der Hals ein wenig, ein trockener Husten kam auf – und Oma schob einem sofort das eckige (im ersten Moment ungewohnte) Bonbon in den Mund. Aber es war ein Bonbon, und es war lecker. Also kein Grund, sich zu wehren, Omas eben, und was Omas in der Küche hatten, war auf jeden Fall gut. Ricola war immer vorhanden. Und später, als wir älter waren, griffen wir selbst im Supermarktregal zur gelben Tüte. Am Geschmack änderte sich nichts – denn alle Ricola Produkte wurden und werden auf Basis der legendären 13-Kräutermischung hergestellt, deren Kräuter naturgemäß im Schweizer Berggebiet angebaut werden.

Wer hat's erfunden?

Ricola Werbeclips

Die zweite Erinnerung liegt in der Werbung. Gerade in den 90er-Jahren war kaum ein Clip beliebter. Wie der freche Schweizer in Schlips und Anzug, der überall auftauchte und die Frage stellte, wer denn Ricola erfunden hätte. Du kennst die Werbung, jeder kennt die Werbung. Hier ein schöner Netzfund, Ricola Mexico.

Kochen mit Ricola

Die dritte und letzte Erinnerung lautet Ricola-Likör. Den haben wir irgendwann an Silvester mit 18, 19 Jahren mal selbst angesetzt. Das war richtig lecker und hat an einen tollen Kräuterlikör erinnert – nur würziger und süßer. Teste es einfach mal. Auf der Suche nach dem Likör sind wir noch auf weitere witzige Rezepte gestoßen, wie zum Beispiel das Ricola-Panna-Cotta oder das Ricola-Hähnchen, welches zwar ohne die Bonbons gekocht wird, aber ähnlich schmecken soll.

Die Schweizer Marke hat es geschafft, irgendwie immer in den Köpfen zu bleiben, ohne dabei alt und eingestaubt zu wirken. Freche Konzepte und ein tolles Produkt eben. Und weil es so schön ist, zum Abschluss noch ein Ricola-Clip aus den 90ern. Riiiiiiiccccooooollaaaaaa.

I partnered with the brand to write this article but every word is mine

In Kooperation mit Ricola

Hinweis
Johannes
Ein Beitrag von Johannes

Johannes Eich (28) Art Director und Publizist. Steht auf Hotdogs und Altbau. Internetsüchtig im fortgeschrittenen Stadium. Wischt sich mit Hipstern den Arsch ab. Ist selbst einer.

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