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Ein Upgrade für unser NAS – Die DiskStation DS216 im Test

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Während Pierre vor zwei Jahren seine Daten auf einer DS214j sicher archivierte, stöhnte bei uns in der Redaktion bis heute eine DS211j schon etwas vor Altersschwäche. Die Gute lief fast 6 Jahre, und hätte sicher noch weiter gekonnt, aber sicher ist sicher. Platz an ihrer Stelle nahm die Synology DS216 ein, hier unser Ersteindruck und Erfahrungsbericht.

Migration ist alles

Also her mit der flotteren Station und zwei größere Festplatten besorgt (Western Digital Red Series für NAS-Systeme) – Doch erst einmal mussten unsere Daten irgendwie auf das neue NAS rüber. Vor diesem Schritt hatten wir etwas Sorge, was sich jedoch als total unproblematisch entpuppte. Einfach die Festplatten in der gleichen Slot-Reihenfolge in die DS216 gesteckt, danach gebootet und vom Assistenten (der sogar das Vormodell erkennt), ohne Vorwissen, durch die wichtigsten Schritte leiten lassen. Easy peasy.

Ein Upgrade für unser NAS – Die DiskStation DS216 im Test

Auf größere Festplatten wechseln

Nach der Migration stand das Speicherupdate an. Hierzu gibt einerseits Hilfe von Synology oder du schaust dir ein, zwei Youtube Videos zu diesem Thema an. Das hat uns sehr geholfen. Die Erweiterung des Raids dauert etwas Zeit, ist aber ebenfalls kein Hexenwerk. Nach 6-8 Stunden waren die Platten initialisiert und 2 weitere Terabyte warten nun darauf befüllt zu werden.

Ein Upgrade für unser NAS – Die DiskStation DS216 im Test

Einziger Tipp: Mach vor dem Festplattenwechsel ein ordentliches Backup.

Swap it like it’s hot

Größter Unterschied schon mal zum alten System: Hot Swap. Per Hot-Swap wird für einfache Installation und Wartung gesorgt, sowie das coolste feautre: Die Platten können im kontinuierlichen Betrieb ausgetauscht werden. Statt verschraubt zu werden, steckt jede HDD in einem schraubenlosen Klemmrahmen und ist super schnell ein und ausgebaut.

Ein Upgrade für unser NAS – Die DiskStation DS216 im Test

Photostation und weitere Helfer

Der Hauptgrund für ein Netzwerkspeicher ist für uns die Archivierung von Fotos. Hier ein Shooting, dort ein Produkttest, da die nächste Reise. Das NAS nutzen wir aber nicht nur zum ablegen, sondern auch zum wiedergeben der Bilder. Hierzu dient die DiskStation auch gleichzeitig als Medienserver. Per SmartTV greifen wir auf den Fotoserver zu, sogar die Playstation kann hierzu verwendet werden.

Mehr als neun Apps findet man im Appstore. Die wichtigsten legten wir uns in einem Ordner auf dem iPhone an, so sind alle Features übersichtlich zugänglich.

Ein Upgrade für unser NAS – Die DiskStation DS216 im Test

Harte Fakten

Für uns sind die technischen Werte nicht soo Spielentscheidend. Unter der Haube arbeitet ein Dual Core 1.3 GHz Marvell Armada Prozessor. Der Systemspeicher bietet 512 MB DDR3 und die maximale interne Rohkapazität beträgt 20 TB. Das ist für ein 2-bay System eine Menge! Sonst sei noch zu erwähnen dass es USB 3.0 Slots hat und 3,5″ sowie 2,5″ Festplatten unterstützt. Alle weiteren Specs bekommst du hier.

Fazit

Als Mac-User, als Backup-Fanatiker und als Synology-Fans können wir uns nur für dieses System aussprechen. Von der Verarbeitung der Hardware, der einfachen Bedienung über den Apps für das Smartphone bis hin zum durchdachten browserbasierten Betriebssystem stimmt hier einfach alles.

Am wichtigsten war uns ein unproblematischer Wechsel vom alten auf das neue NAS. Das ging ohne zusätzliches Wissen “idiotensicher” und vor allem schnell. Wer noch eine 2-bay oder sogar größere Lösung sucht, ist hier bestens aufgehoben. Das System kostet 269 Euro bei Amazon.

Der letzte Schliff

Achtung der kommt Flach :D Was wäre ein richtiges NAS ohne richtigen Nas?

Ein Upgrade für unser NAS – Die DiskStation DS216 im Test

In Kooperation mit Synology

Hinweis
Johannes
Ein Beitrag von Johannes

Johannes Eich (28) Art Director und Publizist. Steht auf Hotdogs und Altbau. Internetsüchtig im fortgeschrittenen Stadium. Wischt sich mit Hipstern den Arsch ab. Ist selbst einer.

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