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Von Kuba nach Berlin – Das Erbe der Bacardi Familie

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Letzte Woche hatten wir dir gezeigt wie man einen Chapeau! mixt – den Drink, den Christoph Henkel aus Köln anlässlich des diesjähringen Finales der BACARDÍ Legacy Cocktail Competition kreiert hatte.

Letzteres war dann auch der Grund weshalb wir kurz darauf in die Hauptstadt geflogen sind. Einerseits wollten wir mehr über den Wettbewerb wissen, und andererseits konnten wir die einmalige Gelegenheit wahrnehmen, an einem Tisch mit Mitgliedern der Bacardi-Familie zu sitzen, zu trinken und über Gott und die Welt zu quatschen. Also, off to Berlin.

Winner 2017 Bacardi Legacy Competition

Die Legacy

Zuerst aber ein paar Worte zur Competition: Die BACARDÍ Legacy Cocktail Competition – kurz Legacy, ist ein legendärer internationaler Wettbewerb. Hier messen sich die besten der besten Mixologisten, Bartender und Geschmacks-Artisten.

Für BACARDÍ und für die Teilnehmer bedeutet sie jedoch viel mehr, als nur den besten Cocktailkünstler zu finden. Es geht darum, einen legendären Cocktail zu finden, einen Klassiker. Ein Getränk das heute wie ein Caipirinha, Mojito oder Daiquiri auf jeder Karte steht. BACARDÍ will ein einzigartiges, zeitloses Unikat erschaffen. Und dafür nehmen sie sich Zeit. Der Sieger-Cocktail wird über Monate beobachtet, wie er angenommen wird, wie erfolgreich er ist. Und wenn er dies ist, wird er ehrenvoll in die Firmenarchive aufgenommen – um vielleicht ein Standard für mehrere Generationen zu werden.

Winner 2017 Bacardi Legacy Competition

Der diesjährige Sieger hört auf den Namen: Ran Van Ongevalle. Der belgische Bartender beeindruckte die Jury mit seinem Cocktail Clarita und nahm die Trophäe mit nach Hause. Gratulation Ran, du hast es dir wahrlich verdient!

Family Dinner

Im Sohohouse durften wir dann Enrique Comas und Jose Sanchez kennenlernen. Enrique ist Familienmitglied der Bacardi-Familie in sechster Generation. Sein Vater, ein ehemaliger Master Blender begann seine Karriere in diversen Destillerien in der Karibik, unter anderem in Brasilien, Puerto Rico und auf den Bahamas. Jose ist Mexikaner und war der erste Nicht-­Kubaner, der den Ehrentitel “Maestro de Ron BACARDÍ” erhielt.

Es war unfassbar spannend und intim, in kleinster Runde den Geschichten der beiden Urgesteine zuzuhören. Enrique knallte eine Anekdote nach der anderen auf den Tisch – dabei wurde uns bewusst, wie familiär dieser Betrieb, trotz seiner gewaltigen Größe, immer noch ist.

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Das Erbe

Vor allem wurde klar, worauf die Prinzipien der Marke beruhen: Geschichte, Familie und Zukunft. BACARDÍ blickt auf eine schwere Geschichte zurück, die besonders durch die politischen Umstände in Kuba geprägt wurden. Dank ihres starken Familienzusammenhalts wurde jedoch jedem Problem die Stirn geboten. Für die Zukunft will BACARDÍ ein wertvolles Erbe zurücklassen und sorgt bereits in der Gegenwart dafür. Wir sind beeindruckt.

Noch ein Tipp. Wir haben einen extrem guten Sommer-Cocktail getrunken. Name? Keine Ahnung. Aber er geht so:

  • 2 cl Bacardi Carta Oro
  • 1/2 Tonic
  • 1/2 Ginger Ale
  • 1 Keil Limette

Geschmacklich irgendwo zwischen trübem Apfelsaft (obwohl gar kein Apfel drin ist) und einem fruchtigen Gintonic. Einfach perfekt für die heißen Tage, probier es aus. Wir freuen uns auf die nächste Legacy und immer dran denken: Genieße mit Verantwortung.

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In Kooperation mit BACARDÍ

Hinweis
Johannes
Ein Beitrag von Johannes

Johannes Eich (28) Art Director und Publizist. Steht auf Hotdogs und Altbau. Internetsüchtig im fortgeschrittenen Stadium. Wischt sich mit Hipstern den Arsch ab. Ist selbst einer.

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