By Marcel

Selbstständig in der Modewelt – die Möglichkeiten

Tag

Die Modewelt steckt voller kreativer und begabter Köpfe, jeder kennt die großen Namen wie Calvin Klein oder Joop. Große Modemarken, die jeder kennt und die – im einzelnen – mehrere Millionen Euro Umsatz im Jahr generieren, aber was ist mit den kleinen nicht weltbekannten Modedesignern da draußen?

Es gibt so viele kleine Designer, die in der gewaltigen Masse der großen Namen untergehen, so dass es unmöglich ist diese zu zählen. Viele dieser kreativen Köpfe machen sich im laufe ihrer Karriere selbstständig, verschwinden aber aufgrund der fehlender Bekanntheit und der dadurch resultierenden geringen Einnahmen schnell wieder in der Versenkung und geben ihren Traum auf.

Das leben im Modebusiness

Wenn du über eine Selbstständigkeit in der Modebranche nachdenkst, solltest du einige Dinge beachten. Die Modebranche ist keines falls ein leichtes Pflaster auf dem man sich Ausruhen kann, das aufbauen eines namenhaften Modelabels passiert nicht über Nacht und es ist auch nicht gerade so als würdest du damit eine Marktlücke schließen auf die alle gewartet haben.

Große Modemarken investieren Tausende wenn nicht sogar Millionen von Euro jährlich in: Modeschauen bei denen bekannte Modelle ihre Kleider tragen und präsentieren sollen, Veranstaltungen die den Namen in die Öffentlichkeit tragen oder aber in Marketingkampagnen die das Unternehmen als Global Player im Business zeigen. All das ruft die Marke den Endkunden ins Gedächtnis und wird so auch ihre nächste Kaufentscheidung beeinflussen.

Es ist davon auszugehen das wenn du dich als Designer selbstständig machen willst nicht über ein so großes Budget für Werbung und Marketing verfügst, wie die großen Unternehmen welche seit Jahren fester Bestandteil des Marktes sind. So kann man sicher sagen das die ersten Jahre hart werden und du vielleicht nie den erwarteten Erfolg bekommst den du dir erhofft hast. Da du beim scheitern einer normalen Selbstständigkeit aber auch mit dem Privatvermögen für alle entstandenen Kosten hinhalten musst und es dabei egal ist was du verdient hast oder in Zukunft verdienen wirst, ist das Risiko um nicht zu sagen gewaltig.

Franchise-Unternehmen als Sprungbrett

Modebranche: Franchise-Angebote. Bevor dies aber passiert, könntest du ja mal über ein Franchise-Unternehmen nachdenken. Etablierte Firmen bieten dir dabei die Möglichkeit über ein unter einem Bekannten Namen in den Markt einzugreifen. Du steigst so nicht nur direkt in mit einem großen Namen in das Geschäft ein sondern minimierst das Risiko für dich. Du profitierst direkt von dem Erfolgskonzept der Großen welche dir mit der Erfahrung und der Bekanntheit der Marke in der Öffentlichkeit zur Seite stehen, somit kann man sagen das man als Franchise-Unternehmer als großer Gewinner hervor geht.

Was ist ein Franchise-Unternehmen eigentlich

Im wesentlichen beschränkt sich ein Franchise auf Franchise-Geber und Franchise-Nehmer. Beim Franchising gewährt der Franchise-Geber seinem Franchise-Nehmer das Recht ein Geschäft entsprechend seinem Franchise-Konzept zu betreiben. Dazu überträgt der Franchise-Geber Nutzungsrechte für Name und Logo der Marke so wie das Recht eigene Produkte zu vertreiben an den Franchise-Nehmer welcher durch das einheitliche Auftreten die gesamte Bekanntheit der Marke vorantreiben soll.

Der Franchise-Geber unterstützt dich dabei eine Geschäftsstelle aufzubauen, je nach Vereinbarung kann er dir auch helfen diesen zu finanzieren. Außerdem kann er dir auch den Rücken stärken den richtigen Standort für deine Verkaufsstelle zu finden, Vertriebswege aufzubauen, das perfekte Personal zu finden und Werbekampagnen zur Eröffnung zu planen.

Solltest du nicht über die nötigen Kenntnisse für das Franchise-Unternehmen verfügen wird dir der Franchise-Geber eine umfassende Fort- oder Weiterbildung geben um das gesamt benötigte Know-how vor der Standorteröffnung zu vermitteln und dir den bestmöglichen Start in das Unternehmen zu ermöglichen und diesen dann auch erfolgreich zu führen.

Als Gegenleistung für all das wird generell eine Einstiegsgebühr und meist auch ein monatlicher Beitrag an den Franchise-Geber geleistet. Als Franchise-Nehmer vertritt man ab diesem Moment die Marke mit seinem Arbeitseinsatz und seiner lokalen Beziehungen.

Hier hört die Unterstützung aber noch nicht auf, durch Benchmarking wird man im laufenden Betrieb von weiteren Franchise-Nehmern profitieren da man ihren Kennzahlen, Statistiken und erfolgreichen Strategien weitere Erfolgsrezepte und Lösungen für Probleme entnehmen kann. Gemeinsam schafft man so ein Netzwerk starker Unternehmer bei dem jeder im einzelnen von jedem anderen Beteiligten profitieren kann. So entsteht eine langfristige Zusammenarbeit von Zwei Unternehmern die durch das verbinden von Interessen die Marke weiter zu stärken und voranzubringen.

Wenn du nun Interesse an einem Franchise einer bekannten Modemarke hast dann kannst du damit sicher erfolgreich in die Selbstständigkeit starten.

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Marcel
Ein Beitrag von Marcel

Immer den Finger am Abzug – Fotograf und kreative Seele aus Leidenschaft. Photoshop mit der Muttermilch aufgenommen und Zuhause im urbanen Dschungel.

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