By Kean

Die Space Invaders setzen zum Angriff an

Streetart

Wenn im Space kein Platz mehr ist, kommen die Invaders auf die Erde! So oder so ähnlich könnte man das Space Invaders Projekt beschreiben, das von einem Künstler ins Leben gerufen wurde, der sich hinter dem Pseudonym Invader verbirgt. Ziel des Projektes ist es die Aliens aus ihrem bekannten Lebensraum, den flimmernden Bildschirmen von Retro-Arcade-Automaten, zu befreien und Sie überall auf der Welt zu verteilen.

Invader hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders dicht besiedelte Gebiete zu invadieren. Auch Städte, die er bereits besucht hat, bleiben nicht verschont. Sie bekommen einfach eine weitere Invasionswelle ab. „Jederzeit und überall“ lautet das Motto. So findet man zum Beispiel auch zwei Werke in Cancun Bay in den Tiefen des Ozeans.

Space Invaders Map

Ursprünglich ist die Invasion tatsächlich das Projekt eines einzelnen Künstlers, der mithilfe eines kleinen, vertraulichen Teams agiert. Auch wenn das hinsichtlich des Ausmaßes des Projekts (siehe Weltkarte auf der offiziellen Seite des Projekts) schwer zu glauben ist. Inzwischen haben andere Künstler die Idee übernommen und in ihrer Stadt ebenfalls Mosaiks installiert, die die kleinen Pixel-Kreaturen darstellen.

Der Künstler hat sogar ein eigenes Punktesystem für seine Mosaiks eingeführt. Jedes Werk bekommt eine Punktzahl zwischen 10 und 100. Die Summe der angebrachten Invaders einer Stadt ergibt dann die Gesamtpunktzahl dieser.

Eine politische Nachricht steckt jedenfalls nicht hinter dem Projekt. Es geht eher darum, einen Eindruck bei den Leuten zu hinterlassen. Das Projekt hat unsere retroverliebten Gamer-Herzen berührt und vor allem dafür gesorgt, dass wir in Zukunft aufmerksamer durch die Straßen laufen.

Kean
Ein Beitrag von Kean

Ein Tag ohne Skateboard ist ein verlorener Tag. Erster Platz auf der Fahndungsliste der Wortwitzpolizei. Putzt sich die Zähne mit Jägermeister. Hatte schon mehr Knochenbrüche als gute Mathenoten.

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