Rostock blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Als der wichtigste Standort für den Schiffbau war die Stadt lange Dreh- und Angelpunkt der DDR. Heute konzentriert sich die Hafenstadt auf die Erhaltung des kulturellen Erbes, was nicht nur die Touristen nach Warnemünde und in die Museen zieht, sondern auch die lange Tradition als Universitätsstadt umfasst.

Maritime Idylle mit Jahrhunderten voller Abenteuer
Die einstmals einfache slawische Siedlung hat sich zu einem Juwel der Ostsee-Region entwickelt. Seit 1218 ist Rostock dank Fürst Heinrich Borwin I. als Stadt verzeichnet. Das brachte dem Ort einen wirtschaftlichen Aufschwung und sorgte für finanzielle Unabhängigkeit. Von den Schutzwällen des 13. Jahrhunderts mit insgesamt 22 Toren sind heute noch vier Tore erhalten, die man bei einer Stadtwanderung erlaufen kann.
Mittendrin liegen B&B HOTELS, die Besuchern einen schnellen Zugang zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt erlauben. Die Rostocker Heide, die Marienkirche oder das Kröpeliner Tor sollten bei einem Aufenthalt in Rostock besucht werden. Die Marienkirche ist ein wunderbares Zeugnis der norddeutschen Backsteingotik. Seit mehr als 500 Jahren ertönen hier die Glocken zur vollen Stunde. Das Kröpeliner Tor war einst Teil der Stadtmauer und ließ Kaufleute, Händler und Reisende ein, denn Rostock lag direkt an den wichtigen Handelsstraßen nach Lübeck oder Wismar.
800 Jahre alte Hansestadt mit direktem Zugang zum Meer
Mit dem Kauf des Stadtgebietes Warnemünde sichert sich die Stadt bereits 1323 den direkten Zugang zur Ostsee. Das ist einer der Gründe für den Erfolg der Stadt. Rostock zählte zum wichtigen Kaufmannsbund der Hansestädte, die den Handel im Norden Deutschlands im Mittelalter dominierten. Hamburg, Lübeck als Oberhaupt, Bremen, Stralsund und Wismar sind einige der anderen Hansestädte.
Heute kann man auf einem Tagesausflug die Wanderung durch die Rostocker Heide mit einem Besuch des Leuchtturms in Warnemünde verbinden. Die Natur ist an diesen Orten präsent wie nie und zeigt sich von der besten Seite. Dabei ist es egal, zu welcher Jahreszeit man Rostock besucht. Kühles, raues Wetter fürchten die Rostocker nicht. Im historischen Zisterzienserinnenkloster mit seinen typischen Kreuzgängen ist das Kulturhistorische Museum beheimatet, das viele Zeugnisse der langen Geschichte Rostocks ausstellt.
Von Werften und Schiffbau hin zur Universitätsstadt
Der Schiffbau gehört zu Rostock einfach dazu. Intensiviert wurde diese Branche mit der Gründung der Neptun Werft 1850, die auch heute noch existiert. Angefangen mit Segelschiffen, gefolgt von Schraubendampfern bis hin zu Überseefrachtern in den Zeiten der DDR, hat Rostock sich weltweit einen Namen im Schiffbau gemacht. Nach den vielen Schließungen nach der Wende hat sich Rostock zu einem Standort entwickelt, der sich auf Flusskreuzfahrtschiffe und Spezialschiffe konzentriert.
Doch Schiffbau ist nicht die einzige Stärke der Stadt im Norden. Im Ostseeraum ist die Stadt als eine angesehene Universitätsstadt bekannt. Seit 1419 gibt es die Universität vor Ort, was Rostock zum ältesten Universitätsstandort im Ostseeraum macht. Die Uni bietet heute 170 Studiengänge an und zieht junge Menschen aus der ganzen Welt an.
Fazit
Rostock lebt einen facettenreichen Alltag. Historische Gebäude reihen sich an moderne Architektur und an die Schiffswerften, für die Rostock so bekannt ist. Als die älteste Universitätsstadt im an der Ostsee weht hier ein griechischer Wind mit vielen neuen Ideen. Der Alltag ist geprägt vom Zusammenspiel jahrhundertealter Geschichte, fortschrittlichem Denken und Forschungsdrang mit einer guten maritimen Brise.
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